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Frauenpower in Ernährungskämpfen - CIDSE

Frauenpower in Ernährungskämpfen

Right to Food Nutrition Watch, 2019 - AUSGABE 11.

Anlässlich des Welternährungstages hat das globale Netzwerk für das Recht auf Nahrung und Ernährung die Initiative „Frauenpower in Ernährungskämpfen“ ins Leben gerufen.

Angesichts des zunehmenden Hungers und des ökologischen Zusammenbruchs sind Frauen und all diejenigen, die Lebensmittel, Umwelt und Wirtschaft neu definieren wollen, immer stärkeren Angriffen ausgesetzt. Diese Ausgabe von Right to Food and Nutrition Watch ist zeitgemäß und notwendig: Die Autoren befassen sich mit Schlüsselthemen der Macht und decken die strukturelle Gewalt auf, die sowohl Frauen als auch die Umwelt beeinträchtigt.

Paradoxerweise machen Frauen weltweit den größten Teil der Lebensmittelproduzenten aus und sind dennoch überproportional vom Hunger betroffen. Darüber hinaus bleibt dies weitgehend unerkannt. Zwar sind die Erfahrungen von Frauen und der Zugang zu Nahrungsmitteln nicht nur von ihrem Geschlecht, sondern auch von ihrer Rasse, Klasse und sexuellen Orientierung geprägt, doch sind alle Frauen von Gewalt betroffen. In einigen Ländern sind sie unterrepräsentiert und werden aus der Lebensmittelpolitik, der Forschung und den Daten gestrichen. In anderen Fällen sind die Ernährung und die körperliche Autonomie von Frauen durch Autoritarismus und religiösen Konservatismus eingeschränkt. Überall auf der Welt werden Frauen ausgebeutet und von ihrem Land und ihren Ressourcen enteignet.

Doch entgegen allen Widrigkeiten organisieren, mobilisieren und üben Frauen, wie diese Uhr in Hülle und Fülle zeigt, weltweit ihre Autonomie. In Mali und Indien bauen Frauen auf sozial und ökologisch gerechte Weise nahrhafte Lebensmittel an. In den Straßen Brasiliens demonstrieren sie dank des Marsches der Gänseblümchen gegen Gewalt in der Landwirtschaft. Frauen, die von Mittelamerika nach Nordamerika migrieren, sehen sich mit Schwierigkeiten konfrontiert, während sie in Jinwar in Nordsyrien eine neue Gesellschaft aufbauen und gemeinsam Lebensmittel anbauen. Auf globaler Ebene beeinflussen Frauen die internationale Entscheidungsfindung im UN-Ausschuss für Welternährungssicherheit.

Diese Ausgabe ist das Ergebnis eines kollektiven Reflexionsprozesses, der von Frauen vorangetrieben wird. Hier fordern die Autoren Lebensmittel- und feministische Bewegungen, die so unterschiedlich sind wie ihre Kämpfe und politischen Hintergründe, auf, Allianzen zu bilden und sich an der Diskussion zu beteiligen, um die Rechte von Frauen, einschließlich junger Frauen und Mädchen, zu fördern. Ihre Mission ist es, nur Nahrungsmittelsysteme zu schaffen.

Angesichts mehrerer Krisen ist die Kraft des individuellen und kollektiven Widerstands von Frauen, den Weg zu besseren sozialen und ökologischen Beziehungen zu weisen, nicht zu unterschätzen.

DEBATTEN
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VERÖFFENTLICHUNGEN


Kontakte:
M. Alejandra Morena, Chefredakteurin von FIAN International - morena (at) fian.org
Ian Diaz, Kommunikation, FIAN International - diaz(at)@fian.org

CIDSE ist Mitglied des globalen Netzwerks für das Recht auf Nahrung und Ernährung, dem nahezu 50-Organisationen der Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen aus allen Teilen der Welt angehören.


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