Verteidigung der Menschenwürde – CIDSE

Verteidigung der Menschenwürde

Katholische Entwicklungsorganisationen rufen zum Schutz von Entwicklung und humanitärer Hilfe auf 


CIDSE, die internationale Familie katholischer Organisationen für soziale Gerechtigkeit, steht in Solidarität mit vielen Organisationen auf der ganzen Welt, einschließlich unserem engen Verbündeten Caritas Internationalis. die die jüngsten Entscheidungen zur Kürzung lebenswichtiger Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe verurteilt haben, wie etwa USAID. Diese Kürzungen, ob in der Entwicklung, der Nahrungsmittelsicherheit, der Bildung, der Gesundheit oder der humanitären Hilfe, werden verheerende Folgen für Millionen gefährdeter Gemeinschaften auf der ganzen Welt haben. Hilfe ist nicht nur finanzielle Unterstützung – sie ist Ausdruck unserer gemeinsamen Menschlichkeit und Verantwortung füreinander. 

Dieser besorgniserregende globale Trend, die Unterstützung für zivilgesellschaftliche Organisationen und Gerechtigkeitsbemühungen zu verringern, ist auch in Europa spürbar. Wie immer sind es die am stärksten Ausgegrenzten, die am meisten leiden und den höchsten Preis zahlen. Wir können den Werten der Solidarität und Gerechtigkeit, die einen dauerhaften Frieden stützen, nicht den Rücken kehren. 

Wie Papst Franziskus uns in Fratelli Tutti (69) erinnert: „Jeden Tag müssen wir entscheiden, ob wir barmherzige Samariter oder gleichgültige Zuschauer sein wollen„Dieser Moment verlangt von uns, dass wir Mitgefühl statt Gleichgültigkeit und Handeln statt Nichtstun wählen. Die Würde, die wir in anderen erkennen, bestätigt unsere eigene. Jetzt ist es an der Zeit, unserer Verantwortung gegenüber den Schwächsten gerecht zu werden und von den Regierungen zu verlangen, diese schädlichen Entscheidungen rückgängig zu machen. 



Zusätzliche Ressource:

CIDSE unterzeichnete einen gemeinsamen Brief mit anderen religiösen Organisationen, darunter EU Cord Network, Caritas Europa, AEFJN, HIAS und Islamic Relief, in dem die EU und ihre Mitgliedstaaten aufgefordert werden, eine Hilfspolitik aufrechtzuerhalten, die der Menschenwürde Priorität einräumt. Lesen Sie den Brief „In Solidarität: Religiöse Organisationen äußern tiefe Besorgnis über US-Hilfsstopp“.



CIDSE-Kontaktperson: Giorgio Gotra, Betriebs- und Kommunikationsmanager (gotra(at)cidse.org)

Titelbild: Bewässerungsprojekt in Malawi. Bildnachweis: CIDSE

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